der Platz ist 2015 fertig geworden.

Achtung: Sommertermine 2018: Treffpunkt am Bouleplatz (NFH) : jeden 3. Samstag im Monat um 15h. Die nächsten Termine: 17.3.; 14.4.; und 19.5.18 jeweils 15 Uhr.

Ansprechpartner. Martin Schopen, Tel.: 06142 32637

Boule oder Pétanque ?

BOULE oder PÉTANQUE?
Boule ist sozusagen der Oberbegriff für alle aus Frankreich stammenden Kugelspiele. Je nach Region sind dort durchaus verschiedene Boule-(=Kugel) Spiele (jeu de boules) bekannt, wobei die -auch außerhalb Frankreichs - verbreitetste Boule-Spielversion Pétanque heißt.

Pétanque (aus frz."pieds tanqués" entstanden) wird mit Metallkugeln gespielt, die im Wettkampfbereich folgende Maße haben müssen:
Durchmesser: 70,5mm - 80mm
Gewicht: 650g - 800g

Im Unterschied zu anderen Boulespielen (und auch Boccia) wird Pétanque von einem Abwurfkreis heraus gespielt und nicht von einer Abwurflinie aus. Man muß beim Werfen solange mit beiden Füßen im Abwurfkreis Bodenkontakt halten, bis die geworfene Kugel wieder den Boden berührt hat.
Ziel des Spiels ist es, seine Kugeln näher an der Zielkugel (auch "Schweinchen" genannt) zu platzieren als der Gegner. Dabei zählt am Ende einer Aufnahme jede Kugel einen Punkt, die näher zur Zielkugel liegt als die beste des Gegners. Gespielt wird bis 13 Punkte.

Die offiziellen Pétanque-Regeln finden Sie u.a. bei:

www.boule-nrw.de oder www.pétanque-dpv.de

Regeln:

  • Anzahl der Spieler
    Sie können allein gegen einen einzelnen Gegner (frz. tête-à-tête), im Doppel (doublette) oder aber in Dreiermannschaften (triplette) spielen. Beim Triplette hat jeder Spieler zwei, beim Doublette und beim Tête-à-Tête drei Kugeln zur Verfügung. Natürlich können Sie, wenn Sie unter sich sind, auch allein gegen zwei Gegner, zu zweit gegen drei Gegner, usw. spielen. Hauptsache, jede Mannschaft hat die gleiche Anzahl von Kugeln.
  • Spielverlauf
    Ziel des Spiels ist es, seine Kugeln so nah wie möglich an die Zielkugel, das sogenannte "Schweinchen", heranzubringen. Zunächst einmal zeichnen Sie auf den Boden einen Kreis, aus dem heraus die Kugeln geworfen werden. Dann wirft eine Mannschaft die Zielkugel. Damit das Spiel beginnen kann, muss das "Schweinchen" in einer Entfernung von 6 bis 10 Metern liegen bleiben und vom Wurfkreis aus zu sehen sein (wenn nicht, fangen Sie eben noch einmal von vorn an).
    Dann werfen beide Mannschaften (zuerst die, die das Schweinchen geworfen hat) jeweils eine Kugel. Die Mannschaft, deren Kugel näher am "Schweinchen" liegt, hat den Punkt.
  • Wer gewinnt?
    Wenn jede Mannschaft ihre erste Kugel geworfen hat, wirft die Mannschaft, die den Punkt nicht hat, so lange weiter, bis sie ihn hat (je nach Geschicklichkeit braucht sie dazu eine oder mehrere Kugeln, oder es gelingt ihr überhaupt nicht). Dabei hat sie die Wahl zwischen LEGEN (die eigene Kugel näher an der Zielkugel platzieren als der Gegner) und SCHIESSEN (die gegnerische Kugel mit der eigenen wegstoßen).
    Wenn alle Kugeln geworfen worden sind, ist eine "Aufnahme" beendet, und man zählt die Punkte. Nur die Mannschaft mit der bestplatzierten Kugel bekommt Punkte, und zwar einen für jede Kugel, die näher an der Zielkugel liegt als die bestplatzierte des Gegners.
    Normalerweise ist das Spiel zu Ende, wenn eine Mannschaft 13 Punkte erreicht hat, es können aber auch 11 oder 15 sein.

    Wie bereits gesagt, gibt es zwei Arten, die Kugeln zu werfen, "Legen" und "Schießen". Diese beiden Wurftechniken sind so unterschiedlich, dass sich manche Spieler auf eine davon spezialisieren.

    Beim "Legen" versucht man die Kugel so zu werfen, dass sie so nah wie möglich an das "Schweinchen" herankommt und man dadurch "den Punkt macht".
    Beim "Schießen" wirft man die Kugel so, dass sie die gegnerische Kugel trifft und dadurch wegstößt. Den Punkt kann man dabei auf verschiedene Arten erzielen:
    1. Man schießt die gegnerische Kugel weg, wodurch eine andere Kugel der eigenen Mannschaft nun der "Schweinchen" am nächsten liegt.
    2. Der Schießer stößt die gegnerische Kugel weg und gibt dem Leger der eigenen Mannschaft dadurch die Möglichkeit, eine Kugel näher an die "Schweinchen" zu legen.
    3. Der ideale Schuss ist der, bei dem die gegnerische Kugel weggestoßen wird und die eigene Kugel deren Platz einnimmt. Solch ein Volltreffer heißt im Französischen "Carreau".