Arbeitseinsatz am Naturfreundehaus

Asylbewerber unterstützen Naturfreunde Flüchtlinge helfen beim Frühjahrsputz
Rüsselsheimer Echo 18.04.2016 von Mareike Stich

Seit einigen Monaten sind die Rüsselsheimer Naturfreunde in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie öffnen regelmäßig einmal pro Woche ihr Haus, um Neuankömmlingen die Eingewöhnung zu erleichtern.

Als sie nun am Wochenende ihr Haus und das Gelände fit für den Frühling machten, zahlten ihnen einige Flüchtlinge ihr Entgegenkommen zurück und halfen tatkräftig mit. Die beiden Syrer Issa Lahmede und Ammar Almousa kamen mit Andrea Schließmann aus der Flüchtlingsunterkunft in der Flörsheimer Straße in Rüsselsheim. Naturfreundin Margret aus Flörsheim brachte zudem aus der dortigen Unterkunft die drei Eritreer Gebrekustos, Filomen und Esyas mit.

Zu tun gab es für die natürlich sehr willkommenen Helfer und auch die Naturfreunde selbst mehr als genug.
Arbeiten für die Freiluftsaison

Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“ absolvierten die Naturfreunde nicht nur die notwendigen Arbeiten im Haus. Auch das große Außengelände des Vereins wurde planmäßig für die anstehende Freiluftsaison präpariert.

Neben Reinigung und Instandhaltung von Haus und Hof stand diesmal die Erweiterung des Barfußpfades auf der Tagesordnung. Und auch der Sinnespfad soll demnächst noch um einen Bockspringparcours erweitert werden. Der Standort für die Sandsteinmauer ist mittlerweile geklärt, so dass schon diesen Sommer die ersten Eidechsen ihren neuen Lebensraum auf dem Gelände beziehen können.

Regenjacken in allen Größen lagen für die Helfer bereit, zudem wurde der Fleiß der Anwesenden mit Kaffee und Kuchen und Gemüsesuppe mit Würstchen honoriert. Das Haus und das Gelände sind nach dem Arbeitseinsatz der fleißigen Helfer bestens vorbereitet, um die Gäste zur traditionellen Feier am 1. Mai zu begrüßen. Am 20. Mai laden die Naturfreunde dann im Rahmen vom „3. Freitag“ ab 19 Uhr zu einem Bob Dylan Abend ein.


 Wetterfest: Issa Ahmede, Manfred Schmitt, Holger Ernst und Amar Almousa (von links) trotzen während des Arbeitseinsatzes dem Regen und verlieren auch ihre gute Laune nicht.
Foto: Stich
 

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